SPD-Antrag fand breite Zustimmung: Gemeinde Kall fördert den Kauf von Altbauten

25 Aug
2018
erhard-sohn-2014

Mit Antrag vom 02.12.2015 forderte die Kaller SPD unter dem Motto „Leerstand beheben – Orte beleben“ ein Zuschussprogramm für den Ankauf  länger leerstehender Altbauten. Erhard Sohn, SPD-Fraktionsvorsitzender: „Wir wollten dem zunehmenden Leerstand älterer Wohnhäuser in den Außenorten aktiv entgegenwirken.“ „Ein solches Zuschussprogramm kann nur ein  Schritt von vielen für die Belebung unserer Außenorte sein“, so Sohn. „Wir müssen eine Reihe weiterer Anreize schaffen, damit Menschen in unserer Gemeinde wohnen bleiben und junge Familien sich neu ansiedeln“.

Es dauerte lange, bis die Verwaltung notwendige Basiszahlen für die Beratungen vorgelegt hat. Ende Juli diesen Jahres wurde im Kaller Gemeinderat endlich ein für den Kreis Euskirchen einzigartiges Förderprogramm beschlossen. Je nach Familienstand kann der Ankauf eines leerstehenden Altbaus mit bis zu 9.000 Euro gefördert werden – und dies neben dem von der Bundesregierung beschlossenen „Baukindergeld“. Zuschüsse gibt es u.a. auch für einen Ersatzneubau und für Altbaugutachten.

Die exakten Bedingungen und Förderungen können den „Richtlinien zur Förderung des Erwerbs von Altbauten“ auf der Internetseite der Gemeinde Kall entnommen werden.

Auskunft geben auch gerne die Ratsmitglieder der SPD (Tel. siehe:  www.spdkall.de).

Alle  Fraktionen im Kaller Gemeinderat haben in einer Wohnraum-AG das Förderprogramm erarbeitet und einvernehmlich verabschiedet. Hilfreich war dabei der Hinweis der Grünen auf ein bereits bestehendes Förderprogramm der Gemeinde Hiddenhausen.

SPD Kall
author